Juni 2020 

vegane Katzen
erzeugt:2020-05-28
letzte Änderung:2020-05-28

Die Wiener Linien kontrollieren wieder auf Schwarzfahrer, es staut wieder auf der Südosttangente,… es kehrt also eine gewisse Normalität wieder ein und antivegan.at zur antiveganen Sache zurück, und zwar am besten mit einem eigentlich dramatischen Thema: Vegane Katzen.

Ja, es gibt tatsächlich Leute, die sich einbilden, ihre Hauskatzen vegan ernähren zu müssen. Abgesehen davon natürlich, dass man sich fragen muss, ob sie denn auch einen anderen Menschen daheim halten würden … kann man hierzu nur eines sagen:

Katzen vegan zu ernähren ist Tierquälerei.

Katzen sind carnivor, sie sind reine Fleischfresser, und auf Fleisch als Nahrung angewiesen. Das fängt beim Taurin an, einer für Katzen essentielle Aminosäure,1 über Arginin hin zu den Vitaminen A und D, um nur die wichtigsten zu nennen. Katzen sind zudem, das darf nicht vergessen werden, im Grunde immer noch „halb wild“, sind wahrlich nicht in dem Ausmaß domestiziert wie Hunde, und würden bei Ernährungsformen, die Wuffis durchaus zuzumuten sind, schlicht draufgehen.

Also, nein, etwaige Behauptungen (etwa auf veganen Seiten), man könne Katzen ruhigen Gewissens vegan ernähren, gehört, wie so vieles aus diesem Eck, ins Reich der Phantasien. Katzen vegan zu ernähren ist Tierquälerei, da ist nichts zu wollen.


1: „Essentiell“ heißt, dass Katzen diese Aminosäure nicht aus anderen Aminosäuren im eigenen Körper herstellen können, etwas, wozu andere Tiere wie Menschen oder Hunde sehr wohl in der Lage sind.