Tierversuche können in die Irre führen.
erzeugt:2016-11-11
letzte Änderung:2016-11-11

Tierversuche können in die Irre führen. Damit die Methode an sich abzulehnen ist aber erstens logisch falsch, zweitens wird damit die überwältigende Zahl von Behandlungsmethoden und Medikamenten ignoriert, wo Tierversuche zu wirksamenen Therapien geführt haben.

Es steht außer Zweifel, dass es Medikamente gegeben hat, die an Tieren getestet worden sind und sich aber letzten Endes als nicht wie erhofft wirksam oder gar als schädlich erwiesen haben. Als Paradebeispiel wird hier oft das Medikament Contergan angeführt, das sich bei den durchgeführten Tierversuchen als harmlos ergeben, letzten Endes aber bei Menschen während der Einnahme in der Schwangerschaft zu Missbildungen bei den Kindern geführt hat.

Eine solche Argumentation ist nun ein klassischer Fehlschluss der Komposition, wo vom Versagen einer Methode in einzelnen Fällen darauf geschlossen wird, dass die Methode generell unbrauchbar wäre. Die Liste der Errungenschaften durch Tierversuche ist lang.